Uhlandhöhe

Die Uhlandhöhe ist eine versteckte Anhöhe oberhalb des Blatterngrabens.

Wenige Schritte oberhalb des Stadtgrabens gelangt man hangaufwärts zur Uhlandhöhe. Ludwig Uhland (1787-1862) - bedeutender Dichter der Schwäbischen Romantik und politisch aktiver Zeitgenosse - war wie Scheffel ein häufiger Kurgast in Überlingen. Ihm zu Ehren ist die Höhe, die im Mittelalter eine bedeutende Schanze war, so benannt und mit einer Linde, einem typischen Baum der Deutschen Romantik, bepflanzt worden.

Von der Uhlandhöhe schweift der Blick über die Dächer der Altstadt bis zur Mainau und zur Alpenkette. Das Panorama und die wohltuende Stille legen den Gedanken nahe, dass Uhland hier sein Frühlingsgedicht schuf, dessen zweite Strophe lautet:

"Die Welt wird schöner mit jedem Tag,
man weiß nicht, was noch werden mag,
das Blühen will nicht enden.
Es blüht das fernste tiefste Tal:
Nun, armes Herz, vergiss die Qual!
Nu muss sich alles, alles wenden."

frei zugänglich / immer geöffnet
freier Eintritt