Chantilly

Im Mai 1987 verschwisterten sich die französische Stadt Chantilly und Überlingen. Chantilly liegt etwa 40 km nördlich von Paris und hat ca. 11.200 Einwohner.

Die Lage inmitten von Wäldern gibt dem Städtchen ein besonderes Flair. Mit dem Trainingszentrum für Rennpferde, in dem etwa 2.500 Vollblüter für Flach- und Hindernisrennen vorbereitet werden, und den Ausbildungsstätten für Jockeys gilt Chantilly in Frankreich als die „Stadt des Pferdes“.

Sehenswert ist das Schloss mit seinen Parkanlagen und Wasserkünsten. Das darin untergebrachte Musée Condé beherbergt die Kunstsammlung des Herzogs von Aumale, die er 1884 dem Institut de France anvertraut hat. Es sind dort sowohl Gemälde als auch wertvolles Porzellan von Chantilly zu sehen. Die Geschichte des Schlosses beginnt im Mittelalter. Seine heutige Gestalt erhielt es 1882 nach mehrmaligen Zerstörungen unter Henri d’Orleans, Herzog von Aumale.

In der Nachbarschaft des Schlosses befinden sich die „Grandes Ecuries“, die in den Jahren 1719-1735 erbaut wurden. Dieses großartige, am Rand der Pferderennbahn liegende Gebäude enthält 240 Pferdestallungen und unter einer großen Kuppel eine Reithalle für Vorführungen.

Zu den wichtigsten Ereignissen gehören die Pferderennen „Prix de Diane“ und „Prix du Jockey Club“ sowie die im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfindenden „Nuits de Feu“, ein zweitägiger Feuerwerk-Wettbewerb mit musikalischer Untermalung.

Weitere Daten auf der Homepage von Chantilly.