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Ausstellung: GRÜN - Gemeinschaftsausstellung Part III

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29.10.2020 | 09:00 – 12:30
Günter Beier / Ines Bitsch / Maks Dannecker /Fryderyk Heinzel /LILAU/Irene Maria Messing /Monika Rosenberger
Aquarell, Fotoarbeiten, Malerei auf Holz und Leinwand, Skulptur

Günter Beier hat sich bewusst entschieden „realistische“ Kunst zu machen, sich an der gegenständlichen Welt festzuhalten, ohne deren Sklave zu werden. Es geht dem Künstler um das Nachspüren und Freilegen einer Ästhetik- Form, Farbe, Komposition.
Irene Maria Messing bezieht ihre Inspiration aus erinnerten Augenblicken, die sie zu traumhaften, märchenartigen Figuren entstehen lässt. Außergewöhnlich ist ihre Technik, durch sich mehrfach überlagernde Lasuren komponiert sie eine neue geheimnisvolle Welt. Messing arbeitet in der Tradition der Romantik und übersetzt sie in die Gegenwart.
Fryderyk Heinzel zeigt Ölbilder auf Leinwand und Holz. Der Bodensee ist seine Hauptinspiration. Hier steht die Reduktion auf das Wesentliche des inneren Eindrucks im Zentrum. Die Kombination der Farbigkeit und die graphische Ordnung verweisen bereits auf das Jenseits der Realität, also auf den Konstruktionscharakter des Werkes. Die Irritation des Betrachters entsteht durch den Titel der Arbeiten „Beyond the landscape“ – jenseits der Landschaft.
Monika Rosenberger zeigt Arbeiten aus zwei Serien: inMotion und wovon sie träumen. Neue Wege geht Rosenberger in der Serie inMotion. Sie arbeitet auf Acrylglas, ihre Farbe, Zeichnungen oder fotografischen Transfers werden hinterlegt, also hinter das Glas geschichtet, dabei muss die oberste Schicht zuerst und nicht zuletzt entstehen. Thematisch handelt es sich bei diesen Arbeiten um Fragmente unserer urbanen Lebenswirklichkeit. „wovon sie träumen“ : der Strand, der in den Bildern zwar nicht explizit erkennbar ist, aber aufgrund der Themen immanent vorhanden ist, bezeichnet den archaischen Ort, an dem sich Wasser und Land treffen, ein beschworener Ort von Ankunft und Abschied.
Maks Dannecker zeigt eine Auswahl ihrer Alpenlomos. Charakteristisch für diese Lomografien ist die gegenseitige Durchdringung fotografischer Kontrolle einerseits und des eher Zufälligen andererseits. Motivisch mag sich diese Ambivalenz in dem Gegensatzpaar von Erde und Himmel, Gebirgsmassiv und darüber liegender Atmosphäre widerspiegeln. Aber der scheinbare Widerspruch
Löst sich umgehend auf. Die hoch auftürmenden Wolkenberge vermögen die alpinen Felsformationen nämlich mühelos zu übertrumpfen, die bodennahen Wolkenbänder entheben das Gestein der irdischen Schwere.
Ines Bitsch zeigt Arbeiten aus der Serie „flowers from lockdown 2020“ in ihrer Lieblingstechnik: Aquarell. Diese Technik ermöglicht ihr, sowohl malerisch als auch spontan grafisch und präzise zu arbeiten. Die Farben werden in einzelnen Schichten aufgetragen. Das Ergebnis ist immer ein authentischer Ausdruck des Augenblicks, da diese Technik kein Übermalen zulässt. Die Harmonien und Proportionen der Natur fließen in die Bewegungen und Formen ihrer abstrakten Bilder ein.
Lilau, der Bildhauer wird nochmals mit Stein- und Stahlskulpturen vertreten sein.
Art Infusion: auch in Part III der Ausstellung GRÜN besteht jeden Freitag von 17-18 Uhr die Gelegenheit, die Ausstellung bei einem Glas Wein oder Sekt zu genießen. Vernissage So. 25.10. von 12-17 Uhr
pinGalerie & Einrahmungen, Hochbildstr. 22a
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29.10.2020 - 29.10.2020
09:00 Uhr - 12:30 Uhr
ticketEintritt frei! Öffnungszeiten: Di. - Fr. 9 - 12:30 Uhr + 15:30 - 18 Uhr, Sa. 10 - 13 Uhr.
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