Überlinger Musiktage 2026: Von der Erde zum Himmel
Festival für Alte und Neue Musik - Mit einer Uraufführung anlässlich des 800. Todestages des heiligen Franz von Assisi
Frédéric Bolli | Komposition
Ralf-Peter Patt | Oboe
Martin Weber | Orgel
Hymnus (11. Jh.): Victimae Paschale Laudes
Frédéric Bolli (*1953): Diptychon über den Hymnus „Christ ist erstanden“ Uraufführung anlässlich des 800. Todestages von Franz von Assisi
Bertold Hummel (1925 – 2002): Vocalise für Oboe und Orgel, 3. Stück
Josef Gabriel Rheinberger (1839 – 1901): Cantilene F-Dur op. 148, 2; Fassung für Oboe und Orgel
Martin Weber (*1978): Orgel-Improvisation zum Choral „Ein feste Burg ist unser Gott“
Ralf-Peter Patt (1958): „Herzsplitter“-Triptychon für Oboe solo (Uraufführung 2025), Pesante – con fuoco – Andante mosso, Andante maestoso – Alla marcia funebre, Improvisando – quasi Chorale - Amen, Uraufführung 2026: 6. Stück, Ralf-Peter Patt
Johann Sebastian Bach (1685 – 1750): „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ BWV 647 (Choralbearbeitung für Orgel)
Heinz Holliger (*1939): Choral für Oboe und Orgel
Karl Mille (1878 – 1964): Andante religioso für Oboe und Orgel
Frédéric Bolli (*1953): Hommage (Uraufführung) für Oboe, Klavier und Sprecher
1952 wurden die Überlinger Musiktage als ältestes Musikfestival am deutschen Bodenseeufer gegründet. Nach ihrer erfolgreichen Wiederaufnahme 2024 präsentieren sich die Musiktage vom 21. Oktober bis 22. November zum dritten Mal in Folge. Als eines der wenigen Festivals in Deutschland inszenieren die Überlinger Musiktage eine beziehungsreiche Begegnung zwischen Alter und Neuer Musik. In einem kuratierten Programm mit drei Uraufführungen und einer „Langen Nacht der Komponistinnen“ schlagen international preisgekrönte wie auch regionale Musikerinnen und Musiker eine Brücke zwischen Tradition, Moderne und Gegenwart. Premiere hat das neu gegründete Kammerorchester Camerata Überlingen. Und die frisch sanierte Kapuzinerkirche erweitert die Aufführungsorte um eine zusätzliche Bühne. Über vier Wochen hinweg lässt die Konzertreihe erleben, wie aktuell Alte Musik und wie zeitlos klassisch Neue Musik sein kann. Jenseits vordergründiger klanglicher Gegensätze offenbart sich hier eine tiefe innere Verwandtschaft.
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