Überlinger Musiktage 2026: Lange Nacht der Komponistinnen
Festival für Alte und Neue Musik - Chormusik von Komponistinnen
Madrigalchor Überlingen, Thomas Braun | Leitung
Laura Jekabsone (*1985): Rota
Elisabeth Fußeder (*2000): Trinity Halleluia
Vittoria Raffaella Aleotti (575 - nach 1620): Hor che la vaga Aurora
Evita Rudzionyte (*1999): Evening Prayer
Fanny Hensel (1805-1847): Abendlich schon rauscht der Wald
Sarah Hopkins (*1958): Past Life Melodies
Laura Jekabsone (*1985): Father Thunder
Laura Jekabsone (*1985): unaM udeB
Dorothea Hofmann (*1961): Die Gedanken sind frei
Frode Fjellheim (*1959), Arr.: Emily Crocker (*1949): Eatnemen Vuelie (Song of the Earth)
1952 wurden die Überlinger Musiktage als ältestes Musikfestival am deutschen Bodenseeufer gegründet. Nach ihrer erfolgreichen Wiederaufnahme 2024 präsentieren sich die Musiktage vom 21. Oktober bis 22. November zum dritten Mal in Folge. Als eines der wenigen Festivals in Deutschland inszenieren die Überlinger Musiktage eine beziehungsreiche Begegnung zwischen Alter und Neuer Musik. In einem kuratierten Programm mit drei Uraufführungen und einer „Langen Nacht der Komponistinnen“ schlagen international preisgekrönte wie auch regionale Musikerinnen und Musiker eine Brücke zwischen Tradition, Moderne und Gegenwart. Premiere hat das neu gegründete Kammerorchester Camerata Überlingen. Und die frisch sanierte Kapuzinerkirche erweitert die Aufführungsorte um eine zusätzliche Bühne. Über vier Wochen hinweg lässt die Konzertreihe erleben, wie aktuell Alte Musik und wie zeitlos klassisch Neue Musik sein kann. Jenseits vordergründiger klanglicher Gegensätze offenbart sich hier eine tiefe innere Verwandtschaft.
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