Überlinger Musiktage 2026: Lange Nacht der Komponistinnen
Festival für Alte und Neue Musik - Wanderflüge und Grenzgänge - Ein interdisziplinäres Gesamtkunstwerk
Bette Bayer | ArtFilm-Projektionen
Dorle Ferber | Kompositionen, Stimme, Violine, Elektronik, Klangobjekte
Kolja Legde | Kontrabass
Dorle Ferber (1952): Bienensegen (2006-2020), nach dem Lorscher Bienensegen (10. Jhdt)
Dorle Ferber (1952): Tanah Air-was ist Heimat (2010)
Dorle Ferber (1952), Kolja Legde: Hinaus (2020), nach Louise Aston (1814-1871)
Dorle Ferber (1952): Meine Augen folgen den Wildgänsen (2010), nach Xi Kang (223-262 n.Chr.)
Dorle Ferber (1952): Über die Freiheit, nach Toto S. Bachtiar (1929-2007)
Dorle Ferber (1952): Mutiger Engel, bleib (2010)
Dorle Ferber (1952): Weidenmond (2023)
Dorle Ferber (1952): Überlinger Impressionen (2025)
1952 wurden die Überlinger Musiktage als ältestes Musikfestival am deutschen Bodenseeufer gegründet. Nach ihrer erfolgreichen Wiederaufnahme 2024 präsentieren sich die Musiktage vom 21. Oktober bis 22. November zum dritten Mal in Folge. Als eines der wenigen Festivals in Deutschland inszenieren die Überlinger Musiktage eine beziehungsreiche Begegnung zwischen Alter und Neuer Musik. In einem kuratierten Programm mit drei Uraufführungen und einer „Langen Nacht der Komponistinnen“ schlagen international preisgekrönte wie auch regionale Musikerinnen und Musiker eine Brücke zwischen Tradition, Moderne und Gegenwart. Premiere hat das neu gegründete Kammerorchester Camerata Überlingen. Und die frisch sanierte Kapuzinerkirche erweitert die Aufführungsorte um eine zusätzliche Bühne. Über vier Wochen hinweg lässt die Konzertreihe erleben, wie aktuell Alte Musik und wie zeitlos klassisch Neue Musik sein kann. Jenseits vordergründiger klanglicher Gegensätze offenbart sich hier eine tiefe innere Verwandtschaft.
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