Überlinger Musiktage 2026: Oper und Lied des 20. Jahrhunderts
Festival für Alte und Neue Musik
Vincent Gühlow | Bariton und musikalischer Leiter
Kim Holtappels | Mezzosopran
Elizaveta Parfentyeva | Piano
Oper am See Überlingen
Oper: Samuel Barber (1910-1981): Must the Winter come so soon - “Vanessa”
Erich Wolfgang Korngold (1897-1957): Mein Sehnen, mein Wähnen - „Die tote Stadt“
Benjamin Britten (1913-1976): Come along, darling, come … - “Albert Hering”
Viktor Ullmann (1898-1944): Von allem, was geschieht - „Der Kaiser von Atlantis“
Kurt Weill (1900-1950): Zuhälterballade - “Die Dreigroschenoper”
Benjamin Britten (1913-1976): What do you want? - “The Rape of Lucretia”, Give him this orchid - “The Rape of Lucretia”
Lied: Arnold Schönberg (1874-1951): Erwartung op. 2, Nr. 1 Vier Lieder, Schenk mir deinen goldenen Kamm op. 2, Nr. 2
Erich W. Korngold (1897-1957): Schneeglöckchen op. 9, Nr.1
Arnold Schönberg (1874-1951): Waldsonne op. 2, Nr. 4
Erich W. Korngold (1897-1957): Das Heldengrab an der Pruth op.9, Nr. 5, Sommer op.9, Nr. 6
Richard Strauss (1864-1949): Morgen op. 27, Nr. 4, Ach weh mir unglückhaftem Mann op. 21, Nr. 4
1952 wurden die Überlinger Musiktage als ältestes Musikfestival am deutschen Bodenseeufer gegründet. Nach ihrer erfolgreichen Wiederaufnahme 2024 präsentieren sich die Musiktage vom 21. Oktober bis 22. November zum dritten Mal in Folge. Als eines der wenigen Festivals in Deutschland inszenieren die Überlinger Musiktage eine beziehungsreiche Begegnung zwischen Alter und Neuer Musik. In einem kuratierten Programm mit drei Uraufführungen und einer „Langen Nacht der Komponistinnen“ schlagen international preisgekrönte wie auch regionale Musikerinnen und Musiker eine Brücke zwischen Tradition, Moderne und Gegenwart. Premiere hat das neu gegründete Kammerorchester Camerata Überlingen. Und die frisch sanierte Kapuzinerkirche erweitert die Aufführungsorte um eine zusätzliche Bühne. Über vier Wochen hinweg lässt die Konzertreihe erleben, wie aktuell Alte Musik und wie zeitlos klassisch Neue Musik sein kann. Jenseits vordergründiger klanglicher Gegensätze offenbart sich hier eine tiefe innere Verwandtschaft.
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