Überlinger Musiktage 2026: Frauenstimmen und Glockenklang
Festival für Alte und Neue Musik - Wege zum Zisterzienserinnenkloster Las Huelgas in Nordspanien
Ensemble BlanscheFlur:
Claire-Marie Dreiseitl | Vox
Christine Kallenberg | Fidel, Flöte, Vox
Bernadette Pack | Organetto, Shrutibox, Vox
Margarethe Romacker | Schlüsselfidel, Vox
Bruder Jakobus Kaffanke OSB | Moderation
Llibre Vermell de Monserrat (14. Jahrhundert): Laudemus virginem
Cantigas de Santa Maria (13. Jahrhundert): Santa Maria, strela do dia
Hildegard von Bingen (1098 - 1179): O frondens virga
Cantigas de Santa Maria (13. Jahrhundert): A virgen muy groriosa
Hildegard von Bingen (1098 - 1179): O Jerusalem
Codex Las Huelgas (1300 - 1325) (3): Cunctipotens genitor
Codex Las Huelgas (73): Salve regina glorie
Cantigas de Santa Maria (13. Jahrhundert): Quen a omagen da virgen
Codex Las Huelgas (8): Sanctus
Codex Las Huelgas (16): O Ihesus salvator
Cantigas de Santa Maria (13. Jahrhundert): Maravillosos et piadosos
Codex Las Huelgas (51): In hoc festo gratissimo
Codex Las Huelgas (68): Angelorum laude digna
Cantigas de Santa Maria (13. Jahrhundert): Como poden
Codex Las Huelgas (28): Virgo parit puerum
Codex Las Huelgas (75): Ave, Maria, gracia plena
Llibre Vermell de Montserrat: Imperayritz de la ciutat joyosa
Hildegard von Bingen (1098 - 1179): De patriarchis - de spectabilis viri
Llibre Vermell de Montserrat (14. Jahrhundert): O virgo splendens
1952 wurden die Überlinger Musiktage als ältestes Musikfestival am deutschen Bodenseeufer gegründet. Nach ihrer erfolgreichen Wiederaufnahme 2024 präsentieren sich die Musiktage vom 21. Oktober bis 22. November zum dritten Mal in Folge. Als eines der wenigen Festivals in Deutschland inszenieren die Überlinger Musiktage eine beziehungsreiche Begegnung zwischen Alter und Neuer Musik. In einem kuratierten Programm mit drei Uraufführungen und einer „Langen Nacht der Komponistinnen“ schlagen international preisgekrönte wie auch regionale Musikerinnen und Musiker eine Brücke zwischen Tradition, Moderne und Gegenwart. Premiere hat das neu gegründete Kammerorchester Camerata Überlingen. Und die frisch sanierte Kapuzinerkirche erweitert die Aufführungsorte um eine zusätzliche Bühne. Über vier Wochen hinweg lässt die Konzertreihe erleben, wie aktuell Alte Musik und wie zeitlos klassisch Neue Musik sein kann. Jenseits vordergründiger klanglicher Gegensätze offenbart sich hier eine tiefe innere Verwandtschaft.
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