Überlinger Musiktage 2026: Chiaroscuro
Festival für Alte und Neue Musik
Anna Mishkutenok | Violine
Vladimir Afinogenov | Violoncello, Preisträger des Lions-Musikwettbewerbs im Fach Cello, Regensburg 2025 und Preisträger der Zeppelin-Stiftung Friedrichshafen 2023
Alexander Burdenko | Klavier
Jean-Josepf Mondonville (1711-1772): Sonate Livre I, Nr. 6 in a-Moll für Violine, Violoncello und Klavier: I. Adagio, II. Fuge, III. Largo, IV. Allegro
Arcangelo Corelli (1653-1713): Sonate Op. 5, Nr. 1 in D-Dur, I. Grave-Allegro, II. Allegro-Adagio, III. Allegro
Vladimir Afinogenov (2003): Klavier Trio Nr. 3 (2026, Uraufführung)
- Pause -
Zoltán Kodály (1882- 1967): Duo für Violine und Violoncello op. 7
Bohuslav Martinu (1890-1959): Klavier Trio Nr.2 in d minor, H. 327: I. Allegro moderato, II. Andante, III. Allegro
1952 wurden die Überlinger Musiktage als ältestes Musikfestival am deutschen Bodenseeufer gegründet. Nach ihrer erfolgreichen Wiederaufnahme 2024 präsentieren sich die Musiktage vom 21. Oktober bis 22. November zum dritten Mal in Folge. Als eines der wenigen Festivals in Deutschland inszenieren die Überlinger Musiktage eine beziehungsreiche Begegnung zwischen Alter und Neuer Musik. In einem kuratierten Programm mit drei Uraufführungen und einer „Langen Nacht der Komponistinnen“ schlagen international preisgekrönte wie auch regionale Musikerinnen und Musiker eine Brücke zwischen Tradition, Moderne und Gegenwart. Premiere hat das neu gegründete Kammerorchester Camerata Überlingen. Und die frisch sanierte Kapuzinerkirche erweitert die Aufführungsorte um eine zusätzliche Bühne. Über vier Wochen hinweg lässt die Konzertreihe erleben, wie aktuell Alte Musik und wie zeitlos klassisch Neue Musik sein kann. Jenseits vordergründiger klanglicher Gegensätze offenbart sich hier eine tiefe innere Verwandtschaft.
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