Überlinger Musiktage 2026: Lange Nacht der Komponistinnen
Festival für Alte und Neue Musik - Dear Earth
Robert-Kahn-Kammerensemble:
Anna Gann | Sopran
Kyoko Tanino | Violine
John Wennberg | Cello
Stefan Wagner | Horn
Naoko Christ-Kato | Klavier, Stipendiatin des deutschen Musikrats (2022) und der Kulturstiftung des Freistaats Thüringen (2025), zuvor Preisträgerin des "Young artist piano contest" und des "Best players contest" in Japan
Vally Weigl (1894-1982): aus “Echoes” nach Gedichten von Patricia Benton (1958), I. The Singing of the Earth, II. Winter Night
IV. The Angelus, V. Of Heaven and Earth
Rosy Wertheim (1888-1949): “Le Tsigane dans la lune” für Sopran, Violine und Klavier (1916), Andante non troppo lento aus der Sonate für Klavier und Geige (1931)
Vally Weigl (1894-1982): “Peace, my Heart” für Gesang, Geige und Cello (1982), “The Cherry Tree” für Gesang mit Horn und Klavier (1968)
Henriëtte Bosmans (1895-1952): aus "Eight Songs" für Gesang und Klavier: “Aurore” (1950), “La chanson du chiffonier” (1950), “Les deux enfants de roi” (1949), “On ne sait rien” (1951), “Nuit calme” für Violoncello und Klavier (1926)
Vally Weigl (1894-1982): aus “Dear Earth” (Gedichtzyklus von 1956), I. Evolution, II. Redemption, III. Post Factum, V. This Gift Be Mine
1952 wurden die Überlinger Musiktage als ältestes Musikfestival am deutschen Bodenseeufer gegründet. Nach ihrer erfolgreichen Wiederaufnahme 2024 präsentieren sich die Musiktage vom 21. Oktober bis 22. November zum dritten Mal in Folge. Als eines der wenigen Festivals in Deutschland inszenieren die Überlinger Musiktage eine beziehungsreiche Begegnung zwischen Alter und Neuer Musik. In einem kuratierten Programm mit drei Uraufführungen und einer „Langen Nacht der Komponistinnen“ schlagen international preisgekrönte wie auch regionale Musikerinnen und Musiker eine Brücke zwischen Tradition, Moderne und Gegenwart. Premiere hat das neu gegründete Kammerorchester Camerata Überlingen. Und die frisch sanierte Kapuzinerkirche erweitert die Aufführungsorte um eine zusätzliche Bühne. Über vier Wochen hinweg lässt die Konzertreihe erleben, wie aktuell Alte Musik und wie zeitlos klassisch Neue Musik sein kann. Jenseits vordergründiger klanglicher Gegensätze offenbart sich hier eine tiefe innere Verwandtschaft.
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