Überlinger Musiktage 2026: Liebe und Liebesleid
Festival für Alte und Neue Musik
Marco Vassalli | Bariton
Lennart Triesschijn | Klavier
Henry Purcell (1659-1695): What power art thou (The cold song)
Alessandro Scarlatti (1660 - 1725): O cessate di piagarmi
Clint Borzoni (*1981): I dreamed in a dream
Claudio Monteverdi (1567-1643): Arie aus der Oper „Orfeo: Tu sei morta"
Christoph Willibald Gluck (1714-1787): Arie aus der Oper „Orfeo ed Euridice“: „Che farٍ senz’Euridice" und "Three Molière Speeches Nr. 1"
Glen Roven (1957-2018): L’ amour qui nous attache
Richard Strauss (1864 - 1949): Heimliche Aufforderung op.27, Nr.3
Justus Hermann Wetzel (1879 - 1973): Bekenntnis
Gioacchino Rossini (1792 - 1868): Arie des Figaro aus der Oper „Il barbiere di Siviglia“: „Largo al factotum“
- Pause -
Georges Bizet (1838-1875): Arie des Toreadors Escamillo aus der Oper „Carmen“: „Votre toast, je peux vous le rendre“
Giulio Caccini (1546-1618): Amarilli, mia bella
J.S.Bach (1685-1750): Kantate Nr. 203 „Amore traditore“
Gustav Mahler (1860-1911): Nicht wiedersehen
Clint Borzoni (*1981): Have you ever
Andreas Hammerschmidt (1611-1675): Der Verführer
Consuelo Velلsquez (1916-2005): Bésame mucho
1952 wurden die Überlinger Musiktage als ältestes Musikfestival am deutschen Bodenseeufer gegründet. Nach ihrer erfolgreichen Wiederaufnahme 2024 präsentieren sich die Musiktage vom 21. Oktober bis 22. November zum dritten Mal in Folge. Als eines der wenigen Festivals in Deutschland inszenieren die Überlinger Musiktage eine beziehungsreiche Begegnung zwischen Alter und Neuer Musik. In einem kuratierten Programm mit drei Uraufführungen und einer „Langen Nacht der Komponistinnen“ schlagen international preisgekrönte wie auch regionale Musikerinnen und Musiker eine Brücke zwischen Tradition, Moderne und Gegenwart. Premiere hat das neu gegründete Kammerorchester Camerata Überlingen. Und die frisch sanierte Kapuzinerkirche erweitert die Aufführungsorte um eine zusätzliche Bühne. Über vier Wochen hinweg lässt die Konzertreihe erleben, wie aktuell Alte Musik und wie zeitlos klassisch Neue Musik sein kann. Jenseits vordergründiger klanglicher Gegensätze offenbart sich hier eine tiefe innere Verwandtschaft.
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