Überlinger Musiktage 2026: Gegen-Sätze
Festival für Alte und Neue Musik
Madrigalchor Überlingen
Thomas Braun | Leitung
Ingvo Clauder | Klavier
Arvo Pärt (*1935): Bogoroditse Devo
Sergei Rachmaninoff (1873-1943): Bogoroditse Devo
Josquin Des Prez (1440/45 - 1521): Kyrie aus der Missa Pange Lingua
Anonym (15. Jh.): Vinea mea electa
Thomas Tallis (1505 - 1585): Psalm 2
Tomas Luis de Victoria (ca. 1548 - 1611): O Magnum Mysterium
Morten Lauridsen (*1943): O Magnum Mysterium
John Wilbye (1574 - 1638): Draw on sweet night
William Byrd (1540 - 1623): Lullaby my sweet litle Babe
Michael Praetorius (1571-1621): Es ist ein Ros entsprungen
Jan Sandström (*1954): Det är en ros utsprungen
Josquin Des Prez (1440/45 - 1521): Tu Solus qui facis mirabilia
Orlando Gibbons (1583 - 1625): Drop, Drop slow tears
1952 wurden die Überlinger Musiktage als ältestes Musikfestival am deutschen Bodenseeufer gegründet. Nach ihrer erfolgreichen Wiederaufnahme 2024 präsentieren sich die Musiktage vom 21. Oktober bis 22. November zum dritten Mal in Folge. Als eines der wenigen Festivals in Deutschland inszenieren die Überlinger Musiktage eine beziehungsreiche Begegnung zwischen Alter und Neuer Musik. In einem kuratierten Programm mit drei Uraufführungen und einer „Langen Nacht der Komponistinnen“ schlagen international preisgekrönte wie auch regionale Musikerinnen und Musiker eine Brücke zwischen Tradition, Moderne und Gegenwart. Premiere hat das neu gegründete Kammerorchester Camerata Überlingen. Und die frisch sanierte Kapuzinerkirche erweitert die Aufführungsorte um eine zusätzliche Bühne. Über vier Wochen hinweg lässt die Konzertreihe erleben, wie aktuell Alte Musik und wie zeitlos klassisch Neue Musik sein kann. Jenseits vordergründiger klanglicher Gegensätze offenbart sich hier eine tiefe innere Verwandtschaft.
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