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Überlinger Musiktage 2026: Verdeckt, versteckt, entdeckt

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Festival für Alte und Neue Musik

Ensemble instrumenti e canti:
Katrin Burkhardt | Sopran
Magdalena Stoll | Mezzosopran
Claudia Neckenig | Flöte
Gisela Feifel-Vischi | Oboe
Klaus-Martin Heinz | Fagott
Regina Heinz | Cembalo / Klavier

Daniel Purcell (um 1660-1717): Triosonate d-Moll für Blockflöte, Oboe und Basso continuo
Claudio Monteverdi (1567-1643): „Con che soavita“ Concerto für Sopran und Instrumente aus dem 7. Madrigalbuch (1619), SV 139
Bertold Hummel (1925-2002): Sonatine für Fagott und Klavier op. 59 (1976)
Henryk Mikołaj Górecki (1933-2010): „Co ranek, skoro ustępują cienie“, op. 43 Nr. 2 (1980) für Mezzosopran und Klavier
Johann Rosenmüller (1619-1684): Sonate C-Dur, Nr. IV à 3 für Flöte, Oboe Fagott und Basso continuo
Isabella Leonarda (1620-1704) : „Purpurei flores“ für Mezzosopran, Flöte, Oboe und Basso continuo
Johann Christoph Pepusch (1667-1752): Sonata à 3, für Blockflöte, Oboe und Basso continuo, 1. und 2. Satz
Ferenc Farkas (1905-2000): Fünf Lieder aus „Gyümölcskosár“ (Fruchtkorb) für Sopran, Flöte, Oboe, Fagott und Klavier
Johann Christian Bach (1735-1782): Trio G-Dur für Flöte, Oboe und Basso continuo

1952 wurden die Überlinger Musiktage als ältestes Musikfestival am deutschen Bodenseeufer gegründet. Nach ihrer erfolgreichen Wiederaufnahme 2024 präsentieren sich die Musiktage vom 21. Oktober bis 22. November zum dritten Mal in Folge. Als eines der wenigen Festivals in Deutschland inszenieren die Überlinger Musiktage eine beziehungsreiche Begegnung zwischen Alter und Neuer Musik. In einem kuratierten Programm mit drei Uraufführungen und einer „Langen Nacht der Komponistinnen“ schlagen international preisgekrönte wie auch regionale Musikerinnen und Musiker eine Brücke zwischen Tradition, Moderne und Gegenwart. Premiere hat das neu gegründete Kammerorchester Camerata Überlingen. Und die frisch sanierte Kapuzinerkirche erweitert die Aufführungsorte um eine zusätzliche Bühne. Über vier Wochen hinweg lässt die Konzertreihe erleben, wie aktuell Alte Musik und wie zeitlos klassisch Neue Musik sein kann. Jenseits vordergründiger klanglicher Gegensätze offenbart sich hier eine tiefe innere Verwandtschaft.

Städt. Museum, Museumssaal, Krummebergstr. 30
14.11.2026
11:00 Uhr
Eintritt: 9 €, Kartenvorverkauf bei der Tourist-Information
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