Landesgartenschau Überlingen

Landesgartenschau Überlingen

Ein sommerlanges Gartenfest

Vom 30. April bis 17. Oktober 2021 erfrischte die erste Landesgartenschau am Bodensee mit neuen Ideen und inszenierte gärtnerische Kreativität nicht nur zu Land, sondern auch zu Wasser. Inspiration, Genuss, Gartenkultur und ein vielseitiges Rahmenprogramm wurden auf einer Fläche von rund elf Hektar – im Uferpark, in drei innerstädtischen Gärten und in der Kapuzinerkirche, einer ehemaligen Klosterkirche, geboten.

Ein fünf Kilometer langer Rundweg verband die fünf Ausstellungsbereiche und führte durch die Gräben und Höhenlagen der Stadt zurück an den See. Nach dem Motto: Erfrischend – Grenzenlos – Gartenreich.

Grandioses Finale

Es war zauberschön!

Nach 171 Tagen ist die Landesgartenschau Überlingen am Sonntag, 17. Oktober zu Ende gegangen, mit einem Festwochenende bei bestem Herbstwetter und der Übergabe der Landesgartenschaufahne an Neuenburg am Rhein, die die nächste Landesgartenschau 2022 ausrichtet.

Das waren die Höhepunkte der Überlinger Landesgartenschau:

  • Schwimmende Gärten
  • eine Seebühne
  • ein Kirchenschiff
  • eine Open-Air-Bibliothek
  • 3.000 qm Wechselflor
  • alle 14 Tage eine neue Blumenschau
  • eigene Schiffsanlegestelle am Bodensee
  • direkte Gartenlinie übers Wasser zur Insel Mainau
  • rund 3.000 Veranstaltungen

Hinweis: Nach dem Ende der Landesgartenschau bleiben dennoch alle Geländeteile umzäunt und wegen des anstehenden Rückbaus für die Öffentlichkeit bis auf Weiteres geschlossen. 

Abschlussfilm der Landesgartenschau Überlingen

Abschlussfilm der Landesgartenschau Überlingen

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Die Ausstellungsbereiche

Der Uferpark

Mit einer Fläche von rund sechs Hektar war der Uferpark der größte Ausstellungsbereich mit Prachtstauden und üppigem Wechselflor, gemütlichen Sitz- und Liegemöglichkeiten im Grünen, Wiesen für Sport, Spiel und Spaß, zahlreichen Ausstellungspavillons, der Großgastronomie im Zelt, einer Beach-Bar und der Seebühne mit einem großartigen Veranstaltungsprogramm.

Der Landkreis Bodensee präsentierte mit Veranstaltungen und Ausstellungen die Vielfalt der Region. Auch wurde der Bodensee in seinem Facettenreichtum im See-Pavillon, der Se(h)forelle, vorgestellt und auch die Jugendlounge und das Grüne Klassenzimmer haben im Uferpark ihren Platz gefunden.

Ganz im Westen in einer lauschigen grünen Ecke informierten die Naturschutzverbände und die Imker über ihre Aktivitäten. Der Waldrapp wurde ebenfalls in einem Ausstellungsbeitrag gewürdigt.

Die Villengärten

Die 13 Themengärten des Verbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau waren hier einer von vielen Höhepunkten. Es ging um Gartentrends, die Schönheit der Gartengestaltung, um Wasser, Gesundheit und Ruhe. Und es gab zum ersten Mal bei einer Landesgartenschau schwimmende Gärten.

Eine Open-Air-Bibliothek hat zum Schmökern eingeladen, die Kneippanlage zum Wassertreten und die Staudengärten sowie üppiger Wechselflor zum Staunen. Es gab einen Badischen Baumschul Boulevard mit tollen Solitärgehölzen und prachtvollem Bambus, und die Steinmetze und Friedhofsgärtner haben Anregungen zur Grabgestaltung gezeigt.

Im Grünen Salon stand das Thema Gesundheit im Mittelpunkt. Im neu erbauten Pflanzenhaus wurde neben einem Teil der wertvollen Kakteensammlung der Stadt Überlingen der Treffpunkt Baden-Württemberg eingerichtet, ein fester Bestandteil einer jeden Gartenschau und Plattform für die Beiträge des Landes. Eine kleine Veranstaltungsbühne und eine Gastronomie vervollständigten das Angebot.

Die ehemalige Kapuzinerkirche

Hier hat das Herz der Blumenfreunde höhergeschlagen. Alle 14 Tage haben die Floristen das Publikum mit einer neuen Blumenschau überrascht. Dazu gehörten beispielsweise Themen wie „Wunderwelten – Von fernen Ländern und Kulturen“, „Diese Rose pflück ich dir – Rosengeschichten“ oder „Apfelpflücker trifft Blumenfee – Ein kulinarischer Streifzug am Bodensee“. Die ehemalige Klosterkirche hat sich innen komplett in eine Bühne für florale Inszenierungen verwandelt.

Die wechselnden Schauen der Floristen zählen zu den Höhepunkten einer jeden Gartenschau.

Die Rosenobelgärten und Menzinger Gärten

In diesem verwunschen und romantisch anmutenden Ausstellungsbereich hinter der Stadtmauer stellten vor allem die Landwirte ihren Beruf und die Produktvielfalt der Region vor. Der 18 Meter hohe Rosenobelturm lockt emit einer einzigartigen Aussicht auf die Stadt und die Umgebung. Obst- und Gartenbauvereine sowie die Landfrauen stellten aus, ein Marktplatz mit Außengastronomie und kleiner Terrasse bot sich für eine Pause an. Sehenswert war hier auch der Iris-Farbkreis auf der Plattform des Rosenobelturms.

Ein besonderer Ort in fantastischer innerstädtischer Lage sind die Menzinger Gärten. Der Blick auf den Bodensee über die Kulisse der historischen Altstadt hinweg ist atemberaubend. Hier erlebten die Besucher vor allem die kleinen Nutzgärten in ihrer ganzen Vielfalt, unter anderem mit Hochbeeten und einem Duft- und Kräutergarten, blumigen Gartenbildern, einem Fürstengarten, einem Ausstellungsbeitrag der Insel Mainau und einem Bistro-Garten mit leckeren Köstlichkeiten.

Weinbau hat an dieser Stelle Tradition und daher hat die Überlinger Winzerfamilie Kress hier erstmals wieder Wein angebaut. Der Verein Bodenseewein präsentierte hier die ganzen Schätze der Bodenseeregion in einem eigenen Ausstellungsbeitrag . Der SWR hat mit seiner lässigen Liegelandschaft im Faulenzergarten zum Entspannen eingeladen.

Im Museumsgarten mit seiner wunderbaren Atmosphäre erwartete die Gäste eine schöne Kübel- und Balkonkastenausstellung der landwirtschaftlichen Schule Hohenheim. Und auch hier hat es eine kleine gastronomische Einrichtung mit herrlichen Ausblicken gegeben.

Wir öffnen Flächen, die bisher nur wenigen zur Verfügung standen, für die Allgemeinheit. Das sind beispielsweise die Rosenobelgärten und die Menzinger Gärten, die früher ausschließlich einigen Pächtern vorbehalten waren.
Roland Leitner, Geschäftsführer Landesgartenschau Überlingen 2020 GmbH

Einblicke in die Landesgartenschau Überlingen

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Kontakt

Landesgartenschau Überlingen 2020 GmbH
Bahnhofstr. 19
88662 Überlingen
Tel. 07551 3097390
[email protected]

www.überlingen2021.de

Traumhafte Erinnerungen

171 Tage Gartenfest

Blick auf Blumen, Berge und Bodensee

Chillen an der Beach-Bar, tanzen auf der Tribühne vor der Sparkasse-Bodensee-Bühne, toben auf dem Spielplatz, die Füße ins Wasser hängen oder einfach nur die traumhaft schöne Blumenpracht genießen - all das und noch viel mehr war im Uferpark möglich. Eine Landesgartenschau im Liegestuhl mit Blick auf Blumen, Berge und den Bodensee. Wo gibt es das sonst?

Gartenpracht auf dem Wasser und an Land

Die Schwimmenden Gräten waren die Attraktion in den Villgärten, keine Frage. Aber beileibe nicht die einzige. Im herrschaftlichen Ambiente der alten Villa lustwandelten die Gäste unter alten Bäumen, legten die Füße hoch in den Liegestühlen, genossen regionale Köstlichkeiten im Grünen Salon und holten sich Anregungen für den heimischen Garten oder die Urlaubslektüre.

Florale Meisterwerke in altem Gemäuer

Vor allem Blumenfans wurden in der ehemaligen Kapuzinerkirche während der Landesgartenschau verzaubert, denn jede der 13 Blumenschauen war für sich ein absolutes Highlight. Die Floristinnen und Floristen schufen aufregende Blumenarrangements und außergewöhnliche Installationen in den unterschiedlichsten Farben und Formen. Sie verwandelten die ehemalige Kapuzinerkirche in ein Gesamtkunstwerk.

Verborgene Schönheiten hinter Stadtmauern

Hinter der historischen Überlinger Stadtmauer verbarg sich ein kleines Paradies: Die Rosenobelgärten. Obst- und Gartenbauvereine sowie die Landfrauen garantierten eine üppige Pflanzenpracht wie im Bauerngarten, ein Marktplatz mit Biergarten lud zur geselligen Pause ein und der Irisfarbkreis entfaltete ein paar Wochen lang seine einmalige Schönheit. Der 18 Meter hohe Rosenobelturm bot eine einzigartige Aussicht auf die Stadt und die Umgebung.

Gartenglück im Quadrat

Kleine Gartenkabinette in großer Vielfalt - das zeichnete die Menzinger Gärten mit ihrer exponierten Lage hoch über der Stadt aus. Duftende Kräuter, farbenfrohe Blütenpracht, frische Weinreben und urbane Nutzgärten mit feurigem Gemüse gab es hier zu bewundern. Grenzenlos gestaltete sich das üppige Gartenreich durch die Beteiligung der Insel Mainau, der Städte Meersburg und Eppingen oder der Fürstenhäuser. Und vom Biergarten aus hatte man besonders bei untergeheneder Sonne einen wunderschönen Blick auf den See, über die Dächer der Überlinger Altstadt hinweg.

Immer lächelnd und immer vergnügt

Immer lächelnd und immer vergnügt

Herzlichen Dank!

Sie waren immer freundlich, immer informiert und vor allem waren sie immer da, wenn man sie brauchte. Ohne den unermüdlichen Einsatz der 452 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer wäre die Landesgartenschau nicht möglich gewesen.

Vom Empfang der Gäste an den Eingägen über die Pflege der Geländeteile und Bumenschauen bis hin zur Platzvergabe bei Veranstaltungen und zahlreichen Führungen über das Landesgartenschaugelände waren alle fünf Teams gemeinsam rund 41.000 Stunden im Einsatz - und das bei wirklich jedem Wetter