Goldbacher Stollen

Hinweis: Aufgrund der verschärften bundesweiten Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie finden bis mind. 20. Dezember 2020 keine Führungen im Goldbacher Stollen statt.
Der Goldbacher Stollen wurde im 2. Weltkrieg von Häftlingen des KZs in Aufkirch in die Felswand geschlagen, um dort die Rüstungsindustrie aus Friedrichshafen vor der Bombardierung zu schützen. Viele Häftlinge kamen dort um Leben.

Der Goldbacher Stollen ist eine Gedenkstätte der besonderen Art. Während die Rüstungsindustrie in Friedrichshafen im Zweiten Weltkrieg Luftangriffen ausgesetzt war und 1944 völlig zerstört wurde, bot sich der deutschen Heeresleitung im Molassefels bei Überlingen-Goldbach ein bombensicherer Einbau von Rüstungsbetrieben an.

In einer Außenstelle des Konzentrationslagers Dachau wurden Häftlinge untergebracht, die ein kilometerweites Stollennetz auszuschachten hatten; stets streng bewacht von bewaffneten SS-Aufsehern. Viele dieser Zwangsarbeiter aus verschiedenen europäischen Ländern verloren dabei ihr Leben. Nicht weit vom Eingang zu den Stollen erinnert ein Kreuz an ihre Ermordung.

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88662 Überlingen
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Öffnungszeiten: geschlossenangle-bottom
Öffnungszeiten
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Von Januar bis April und November bis Dezember ist der Stollen jeden ersten Freitag im Monat sowie während der Landesgartenschau jeden Freitag geöffnet.
Kontakt
Dokumentationsstätte Goldbacher Stollen und KZ Aufkirch in Überlingen e.V.
Unser Tipp

Der Stollen kann von Januar bis Dezember jeden ersten Freitag im Monat um 17:00 Uhr im Rahmen einer rund 2-stündigen Führung besichtigt werden.

Da die Temperatur im Stollen ganzjährig bei etwa 12 Grad liegt, sollte auch in den Sommermonaten eine Jacke mitgebracht werden. Für Kinder ist die Führung erst ab 14 Jahren sinnvoll.